Sport und Alkohol

Sieg oder Niederlage, Jubel oder Enttäuschung – starke Gefühle sind beim Sport immer dabei. Im Vereinsleben wird auf Erfolge häufig mit Alkohol angestoßen und Niederlagen werden „hinuntergespült“.

Im Sport wird zwar nicht mehr oder weniger Alkohol getrunken als in anderen Bereichen der Gesellschaft. Doch zeigen sich gerade bei sportlichen Betätigungen die negativen Auswirkungen besonders.


So wirkt Alkohol:

  • Beeinträchtigung der Koordination, der Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit sowie des Gleichgewichtssinns
  • Verminderung von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sehstörungen
  • Absinken des Blutzuckerspiegels > Risiko des Unterzuckers
  • Erhöhte Wasserausscheidung > Gefahr der „Austrocknung“
  • Steigerung der Risikobereitschaft und damit verbunden
  • eine erhöhte Anfälligkeit für Verletzungen

Gehen die Erwachsenen im Verein maßvoll und verantwortungsbewusst mit Alkohol um, kann sich das positiv auf die jungen Vereinsmitglieder auswirken. Denn die Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie alle anderen Erwachsenen im Verein sind Vorbilder für die jungen Vereinsmitglieder.

 

Mit der Aktion „Alkoholfrei Sport genießen“ können Sportvereine genau hier ein Zeichen setzen und ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche betonen. [So geht's]