Logo des Hessischen Dartverbandes - Sektion Steel-Dart

Hessischer Dartverband

„ALKOHOLFREI SPORT GENIEßEN” BEIM HESSISCHEN DARTVERBAND

Viele Menschen verbinden mit dem Dartsport eine ausgelassene Kneipenatmosphäre und den Konsum von Alkohol. Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel einer erfolgversprechenden Nachwuchsarbeit hat Jugendwart Markus Vogler mit seinem Team des Hessischen Dartverbandes beschlossen, hier ein klares Zeichen zu setzen. Erstmalig wird daher das überregionale Mini-Max Steeldartturnier unter dem Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ ausgetragen. Dabei treten Zweier-Teams bestehend aus einem Jugendlichen (U18) und einem Erwachsenen (Ü18) gegeneinander an.

Das Ankündigungsplakat und das Anmeldeformular sind deutlich mit dem „Alkoholfrei Sport genießen“-Logo gekennzeichnet. Während des gesamten Turniers wird weder Alkohol verkauft, noch darf er konsumiert werden.

„Wichtig ist vor allem die Aufklärung was Alkohol bewirkt, nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag. Jugendlichen sollte dabei nicht nur ihre eigene Verantwortung aufgezeigt werden. Ich möchte auch den Erwachsenen in Erinnerung rufen, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Daher ist dieses Turnier nicht nur eine aufklärende Pflichtveranstaltung; nein, es ist uns eine Ehre, mit Unterstützung der BZgA gemeinsam gegen Missbrauch zu kämpfen und dadurch unsere Jugendlichen zu stärken“, so Jugendwart Vogler.

Webseite zum Mini-Max-Turnier des Hessischen Dartverbandes

Rauschralley im Foyer der EnergieVerbund Arena

Stadt Dresden und Dresdner Eislöwen

„SUCHTPRÄVENTION“ BEI DEN DRESDNER EISLÖWEN

Die Dresdner Eislöwen machten den Auftakt. Als erster von vier Dresdner Mannschaftsspitzensportvereinen organisierten die Eislöwen beim Spiel gegen die Ravensburg Towerstars im Oktober 2016 einen Themenspieltag „Suchtprävention”.

So stand an diesem Spieltag nicht nur die sportliche Leistung im Mittelpunkt. Im Foyer der EnergieVerbund Arena gab es Informationen zum Thema „Sucht”. Außerdem waren spielerische Aktionen vorbereitet, um sich dem Thema auf vielfältige Weise zu nähern: Interessierte konnten mit Eishockeyschlägern eine „Rauschralley” durchspielen. An einem Glücksrad zu den Themen Alkohol, Rauchen und Sport erhielten die Teilnehmenden je nach gedrehter Rubrik eine Karte mit wissenswerten Informationen und ein kleines Geschenk als Alternative zum Alkohol oder der Zigarette. Die Diakonie war mit einer Buttonmaschine vor Ort.

Als Partner des Dresdner Strategiepapiers zur Suchtprävention werden neben den Dresdner Eislöwen, der SG Dynamo Dresden, der Dresdner SC Volleyball und die Dresden Monarchs im laufenden Jahr je einen Themenspieltag „Suchtprävention” durchführen, um so gemeinsam mit der Stadt Dresden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufzurufen.

Suchtprävention in Dresden - Strategiepapier

Pressemitteilung der Dresdner Eislöwen - „Thementag Suchtprävention” (pdf-Datei, 260 kB)

Foto: © Dr. Ferse

Eine Gruppe Jugendlicher mit dem Tuju-Tiger-Maskottchen der Niedersächsischen Turnerjugend

Niedersächsische Turnerjugend

ALKOHOLFREIER DAUERBRENNER: DER TUJU-TREFF DER NIEDERSÄCHSISCHEN TURNERJUGEND

Beim beliebten Tuju-Treff der Niedersächsischen Turnerjugend (NTJ) steht der Spaß am Sport stets im Mittelpunkt. Und das seit knapp 20 Jahren völlig ohne Alkohol.

Der TujuTreff 2016 in Sarstedt stand unter dem Motto „Madagascar“. Etwa 300 Sportlerinnen und Sportler begrüßte die NTJ im Oktober 2016 bei der Eröffnungsgala. Anschließend erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein fünftägiges Programm mit einem vielfältigen Angebot: Unter anderem Workshops, eine Kreativecke, Mitternachtsturniere und verschiedene Discos.

Wer sein Können mit anderen messen wollte, konnte sich bei den Jugendwettkämpfen unter Beweis stellen. Bei den Partys sorgte eine mobile, alkoholfreie Cocktailbar zusätzlich für gute Stimmung.

Tuju-Treffs der NTJ

Foto: © Niedersächsische Turnerjugend

Mandy Rademacher und Susanne Rak vor dem Jugendschutzgesetz

TSV Meerdorf

COCKTAILS IN DER TURNHALLE

Das Trainerinnen-Duo Mandy Rademacher und Susanne Rak hat sich als Thema für die Abschlussstunde vor den Ferien etwas ganz Besonderes für seine Turngruppe einfallen lassen: Eine Cocktailbar in der Turnhalle.

In einem Theorieteil wurde den Kindern und Jugendlichen zunächst das Jugendschutzgesetz erläutert. Im Praxisteil wurden dann gemeinsam alkoholfreie Cocktails nach dem Rezeptheft aus der Aktionsbox gemixt und probiert.

Der TSV Meerdorf informierte sowohl seine Vereinsmitglieder in einem Newsletter über die Aktion, als auch die breitere Öffentlichkeit über verschiedene Zeitungen in der Region, wie z. B. die Braunschweiger Zeitung und die Wendeburger Rundschau.

TSV Meerdorf

Foto: © Mandy Rademacher

Holger Ziegler (Univ. Bielefeld), Axel Gerlach (Vereinspräsident SC Bielefeld 04/26), Katharina Giere (Polizeipräsidentin), Pit Clausen (Oberbürgermeister von Bielefeld), Frank Riedel (Geschäftsführer SCB), Michael Voll (Förderverein Jugend SCB) - v

SC Bielefeld 04/26

KINDER- UND JUGENDSCHUTZ GEHEN VOR ALKOHOLVERKAUF

Der Mut und die Konsequenz des Vereinspräsidenten des SC Bielefeld 04/26 (SCB), Axel Gerlach, beim Thema Kinder- und Jugendschutz wurden im Januar 2017 mit dem Präventionspreis 2017 des Sozial- und Kriminalpräventiven Rates Bielefeld gewürdigt.

Als bislang einziger Verein in Bielefeld darf auf dem Vereinsgelände des SCB seit Herbst 2015 kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, solange dort Jugendsport betrieben wird; also während der Trainingszeiten der Kinder- und Jugendabteilung, dem Ligabetrieb, bei Pokal- und Freundschaftsspielen, dem Fußballferien-Camp in den Sommerferien und den Sportwerbewochen. Besonders das Alkoholverbot bei den Sportwerbewochen ist bemerkenswert. Denn traditionellerweise wollen die Vereine hier möglichst große Erlöse für ihre Jugendabteilungen einfahren.

Vereinspräsident, Axel Gerlach, war zunächst selber skeptisch. Schließlich ist er auch für die Finanzen des Vereines zuständig. „Natürlich gab es Einbußen. Aber wir wären ein schlechter Verein, wenn wir das nicht kompensieren könnten“, sagt Gerlach dazu im Nachhinein. So fand der SCB neue Sponsoren.

Die beste Bestätigung, dass die mutige Entscheidung für ein Alkoholverbot genau das richtige für den Verein war, sind die gestiegenen Mitgliederzahlen: Seit Herbst 2015 konnten 300 neue Jugendsportler hinzugewonnen werden, und bei den Erwachsenen sind keine Rückgänge zu verzeichnen.

Unterstützt von „Alkoholfrei Sport genießen“ will der SCB im Sommer 2017 auch andere Bielefelder Sportvereine zum Umdenken zu bewegen. „Für unsere Hallen-Turniere und die Fußballwoche im Sommer erwarten wir wieder rund 100 Mannschaften aus Bielefeld und Umgebung. Dazu möchten wir in diesem Jahr andere Vereine über unsere eigene Entscheidung und das Programm „Alkoholfrei-Sport-genießen“ informieren“, so Frank Riedel, SCB-Geschäftsführer.

Sportclub Bielefeld 04/26
Sozial- und Kriminalpräventiver Rat
Zeitungsartikel, Neue Westfälische

Auf dem Bild: Holger Ziegler (Universität Bielefeld), Axel Gerlach (Vereinspräsident SC Bielefeld 04/26), Katharina Giere (Polizeipräsidentin), Pit Clausen (Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld), Frank Riedel (Geschäftsführer des SCB), Michael Voll (Förderverein Jugend des SCB) – v.l.n.r.

Foto: © Wolfgang Rudolf, Neue Westfälische

Stimmungsvolle alkoholfreie Cocktailbar mit Jugendwarten beim Jugendwartekongress 2016 in Blossin

Brandenburgische Sportjugend

DIE ZUKUNFT DER SPORTVEREINE MITGESTALTEN


Unter dem Motto „MITbestimmen! MITmachen! MITreden! MITmischen!“ diskutierten mehr als 100 Jugendwarte am 11. und 12. November 2016 beim Jugendwartekongress der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) in Blossin über die Zukunft der Jugend in Sportvereinen.

Neben Vorträgen und offenen Gesprächsrunden gab es ein vielfältiges Workshopangebot. Dabei ging es u. a. um folgende Fragen: Welche Rolle haben Jugendwarte in Sportvereinen? Wie bauen wir eine Verbandsjugend auf? Wie gehen wir mit Konflikten und Störungen im Verein um?

Für ein gelungenes Rahmenprogramm der beiden intensiven Tage sorgte das Juniorteam der Brandenburgischen Sportjugend: Am Ende des ersten Kongresstages gab es auflockernde Bewegungsangebote und später sorgte eine alkoholfreie Cocktailbar für gute Stimmung. Zur Auswahl standen Rote Karte, Mango Mambo und Grand Slam. Alle Cocktails kamen sehr gut an und waren im Handumdrehen leer.

Gefördert wurde die Veranstaltung vom BMFSFJ aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes, des Förderprogramms ZI:EL+ „Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport“, dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. sowie der AOK.

Foto: © Brandenburgische Sportjugend

Brandenburgische Sportjugend

Jugendwartekongress November 2016

Jugendliche Sportlerinnen und Sportler betreuen eine alkoholfreie Cocktailbar

Leichtathletikzentrum Rhede

46. INTERNATIONALES LEICHTATHLETIK-MEETING: SELBSTVERSTÄNDLICH ALKOHOLFREI!

Über 190 Leichtathleten aus 16 Nationen, u.a. aus Australien, Ghana, Neuseeland, Irland, USA und Katar, trafen sich beim 46. Internationalen Leichtathletik-Meeting im Leichtathletikzentrum Rhede (LAZ Rhede) in Nordrhein-Westfalen.

Dadurch soll deutlich werden, dass sich der DKB für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in der Jugendarbeit einsetzt.

Zum wiederholten Male hatte sich das LAZ Rhede dafür entschieden, beim Internationalen Leichtathletik Meeting auf den Ausschank von alkoholischen Getränken zu verzichten. Nicht nur, weil Sport und Alkohol im Gegensatz zueinander stehen, sondern „weil die Heranwachsenden nicht das Gefühl entwickeln sollen, dass Alkoholkonsum eine Selbstverständlichkeit im Alltag ist“, so Helmut Mäcker und Jan-David Ridder, Mitorganisatoren im LAZ Rhede.

Die Sportveranstaltung war ein voller Erfolg. Dazu trug auch die alkoholfreie Cocktailbar bei, die das LAZ Rhede im Rahmen der Aktion „Alkoholfrei Sport genießen“ organisiert hatte. Viele Leichtathleten genossen die leckeren alkoholfreien Cocktails auf der Tribüne und informierten sich über das neue Aktionsbündnis.

Leichtathletikzentrum Rhede

Foto: © Jan-Hendrik Ritter

Acht Mannschaften des Eisfußball-Turniers der "Go Sports Masters Serie 2017" in der Eissporthalle Nordhoorn

Kreissportbund Grafschaft Bentheim

DIE ICE GAMES ERÖFFNETEN DIE „GO SPORTS MASTERS SERIE 2017"

Am Sonntag, den 29. Januar 2017, eröffnete ein attraktives Eisfußball-Turnier die „Go Sports Masters Serie 2017“ der Sportregion Ems - Vechte. Acht Mannschaften mit je zehn Jugendlichen kämpften um wertvolle Punkte in der „Go Sports Masters Serie“.

Um neben dem Sport auch den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen, sorgte ein DJ für gute Stimmung. Die Schülerfirma „Smootherz“ des Gymnasium Bardel schenkte leckere und gesunde Smoothies aus. Alkoholfreie Cocktails unter dem Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ gab es am Stand der KSB Grafschaft Bentheim. Am Stand der Barmer GEK gab es bei einem Schätzspiel kleine Preise zu gewinnen. An einem Fotoautomaten konnten die Teams Mannschafts- oder Spaßfotos schießen.

Mit der „Go Sports Masters Serie“ stellt die Sportregion Ems—Vechte in Kooperation mit der BARMER GEK im Laufe des Jahres 2017 insgesamt sechs verschiedene Trendsportarten in Turnier-Form vor. Ziel ist es, Jugendliche zum Mitmachen und Ausprobieren zu animieren. Nächster Termin ist am 19. März ein Floorball-Turnier in Nordhorn.

Sportjugend Grafschaft Bentheim

Video vom Eisfußball-Turnier der Grafschafter Nachrichten

Foto: © Kreissportbund Grafschaft Bentheim